Aus rechtlichen Gründen wurde die öffentliche Ladeinfrastruktur zum 1. Januar auf eine Tochter der Stadt Lehrte, die Parkhausgesellschaft, übertragen. „Die letzten Standorte wurden mit der uns bereits in enger Zusammenarbeit abgestimmt. Für die Kunden ändert sich dadurch nichts – Lehrte bleibt weiterhin gut versorgt“, so Frank Wersebe, Geschäftsführer der Parkhausgesellschaft. Die Zahl der Elektrofahrzeuge wächst kontinuierlich und mit ihr der Bedarf an einem flächendeckenden Ausbau der Ladeinfrastruktur.
„Es ist höchste Zeit, die Ladeinfrastruktur weiter auszubauen. Der Elektromobilität gehört die Zukunft“, betont Daniel Koch, weiterer Geschäftsführer der Parkhausgesellschaft. Zuvor wurden in diesem Jahr bereits eine neue Ladesäule beim LSV-Sportpark an der Everner Straße und an der Schlesischen Straße am Amtsgericht in Betrieb genommen.
Bei der Planung und dem Ausbau der Ladeinfrastruktur wurde besonderer Wert auf eine einfache und kundenfreundliche Nutzung gelegt – insbesondere bei der Abrechnung. Bei der neuesten Generation der Ladesäulen ist auch eine bequeme Bezahlung per EC-Karte möglich. Eine zusätzliche Herausforderung war die Auswahl geeigneter Standorte. Dabei spielten eine gute Zugänglichkeit, eine möglichst lange Verweildauer der Fahrzeuge sowie die Akzeptanz bei Anwohnern sowie Geschäftsleuten eine wichtige Rolle.
An den Ladesäulen der Parkhausgesellschaft können Kunden mit den gängigen Ladekarten verschiedener Fahrstromanbieter laden. Abgerechnet wird zu den Konditionen des jeweiligen Anbieters, darauf hat die Wohnungsbaugesellschaft keinen Einfluss. Ob eine Ladesäule freigeschaltet ist, lässt sich über die App des Fahrstromanbieters prüfen. Ein weiterer Fokus liegt auf Nachhaltigkeit: „Unsere Kundinnen und Kunden laden bei uns ausschließlich Ökostrom der Stadtwerke Lehrte. Das gilt für alle unserer öffentlichen Ladestationen“, unterstreicht Frank Wersebe.
Das Fazit der Parkhausgesellschaft Lehrte mbH: „Wer sich in Lehrte für ein umweltfreundliches Elektroauto entscheidet, findet eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur vor.“