Neue Pflastersteine für die Kaiserstraße
Gemeinde saniert Fahrbahn am Hindenburgplatz

Uetze (. r/fh). Die Gemeinde Uetze erneuert die Fahrbahn der Kaiserstraße im Bereich des Hindenburgplatzes auf einer Fläche von rund 35 Quadratmetern. Dort sind Schäden im Pflaster entstanden, weil der Unterbau nicht tragfähig genug ist, um Autos, Bussen und Lastwagen dauerhaft standzuhalten. Vor allem beim Anfahren, Bremsen und Lenken wirken starke Kräfte auf die Steine.

Die Gemeinde nutzt für die Sanierung eine günstige Gelegenheit. Kurz zuvor wurde das Kanalsystem an dieser Stelle repariert, die Straße war also ohnehin geöffnet. Nun sollen die Pflasterflächen am Rand des betroffenen Bereichs zunächst zurückgeschnitten werden, damit die neue Fläche später sauber an die alte Fahrbahn anschließt. Danach wird der gesamte Abschnitt aufgenommen. Der Unterbau wird neu aufgebaut und Schicht für Schicht verdichtet.

Eine Neuerung gibt es auch beim Pflaster selbst. Die Gemeinde setzt erstmals das System „CityTruck“ ein. Es ist für stark belastete Verkehrsflächen gedacht – die Steine sind ringsum miteinander verzahnt. Sie greifen fest ineinander und sollen die seitlichen Kräfte von Bussen, Lastwagen und Autos besser aufnehmen, sodass sich das Pflaster nicht mehr verschiebt oder lockert.

Ob das in der Praxis funktioniert, soll sich am Hindenburgplatz zeigen. Die Erfahrungen will die Gemeinde in die Planung weiterer Projekte an stark befahrenen Knotenpunkten einfließen lassen. Bewährt sich das Pflaster, könnte es auch an anderen vergleichbaren Stellen in der Gemeinde verlegt werden.

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