Trauer um Robert Loquet
Ehemaliger Bürgermeister von Domfront gestorben

Der verstorbene Robert Loquet (links), ehemaliger Bürgermeister der französischen Partnergemeinde Domfront, bei einem Treffen mit Burgwedels damaligem Bürgermeister Hendrik Hoppenstedt zwischen 2005 und 2008. Loquet hatte die Städtepartnerschaft 1996 gemeinsam mit dem damaligen ehrenamtlichen Bürgermeister Karsten Hoppenstedt begründet. Foto: Andreas Listing
Burgwedel (. mxb). Der ehemalige Bürgermeister der französischen Gemeinde Domfront-en-Poiraie, Robert Loquet, ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Wie die französische Lokalzeitung „Le Publicateur Libre“ berichtet, verstarb er bereits am 27. September. Seine Beisetzung fand demnach am 2. Oktober in der Kirche Saint-Julien in Domfront statt.

Loquet war von 1995 bis 2008 Bürgermeister der Gemeinde in der Normandie. Als Burgwedel und Domfront im Jahr 1996 ihre bis heute bestehende Partnerschaft schlossen, war er für die französische Seite zuständig. Ihm gegenüber stand damals der langjährige ehrenamtliche Bürgermeister von Burgwedel, Karsten Hoppenstedt.

Während seiner Amtszeit war Loquet mehrmals in Burgwedel zu Gast. In den späteren Jahren, ab 2005, empfing ihn dann der damalige Bürgermeister der Stadt Burgwedel, Hendrik Hoppenstedt. Sowohl Karsten als auch sein Neffe Hendrik Hoppenstedt haben Trauerkarten nach Frankreich geschickt. Dort trauern seine Frau Françoise und seine drei Kinder um Loquet.

Loquet war von Beruf Malermeister. Er hat im Laufe seines Lebens viele Ämter in der Kommunalpolitik und mehreren Vereinen übernommen. Von 1992 bis 2005 war Loquet Mitglied des Conseil Général des Départements Orne – vergleichbar mit einem Kreistag in Deutschland. Im Jahr 2007 empfing ihn der damalige französische Präsident Jacques Chirac im Élysée-Palast.

Ein Wegbegleiter Loquets aus Burgwedel ist Andreas Listing. Er ist Gründungsmitglied des Partnerschaftsvereins Domfront – Burgwedel und war lange Zeit im Vorstand des Vereins. Er beschreibt Loquet als einen offenen und kommunikativen Menschen.

„Er war ein Kumpeltyp“, sagt Listing. „Er hatte Spaß daran, Menschen zu treffen, sich mit ihnen zu unterhalten und zu diskutieren – vor allem, wenn es bei dem Treffen gutes Essen und guten Wein gab.“

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