Virtuose Romantik im Herbstkonzert
Die Geschichte zu den Kompositionen erklärt den besonderen Ausdruck

Lehrte. Eindrucksvollen Werken der Romantik widmet sich das Kammerorchester Lehrte im Herbstkonzert unter Leitung seines Dirigenten Woon Seok Lee am Sonntag, 15. November, um 17 Uhr im Kurt-Hirschfeld-Forum, Burgdorfer Straße 16.

Robert Schumanns Ouvertüre zu Hermann und Dorothea eröffnet das Konzert. Literarische Vorlage ist Goethes gleichnamiges Versepos. Die Oper hat Schumann nicht fertig gestellt. Den wirkungsvollen konzentrierten Rahmen der Ouvertüre aber füllte er mit dramatischer Musik über eine Liebe zur Zeit der französischen Revolution, markant gekennzeichnet durch das immer wieder kehrende Hauptmotiv der Marseillaise.

Peter Iljitsch Tschaikovsky Klavierkonzert Nr. 1 op. 23 in b-Moll feierte nach anfangs schwieriger Aufführungsgeschichte einen regelrechten Siegeszug. Bekannt und mitreißend ist insbesondere das markante Eingangsthema des ersten Satzes, begleitet vom Klavier mit wuchtigen, über alle siebeneinhalb Oktaven reichenden Akkorden. Am Klavier: David Jun Chen.

Saint-Saens „Danse Macabre“ von 1872 vertont ein Gedicht von Henri Cazalis aus dem Jahr 1868. In der Komposition für Orchester ist die musikalische Beschreibung eines Totentanzes das Thema, berühmt für den Einsatz des Xylophons (es imitiert das Klappern von Skeletten) und für die Solovioline (die den Tod als Geiger darstellt). Immer rasanter wird der Tanz, bis er – beim ersten Hahnenschrei – abrupt endet.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

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