Goethes „Faust“ ist dabei zwar Namensgeber und Ausgangspunkt – im Mittelpunkt steht jedoch nicht die klassische Geschichte von Faust und Mephisto. Hahn nutzt den berühmten Stoff vielmehr, um einen humorvollen Blick auf die Welt hinter den Kulissen zu werfen. Sein „Faustspiel“ nimmt den Theaterbetrieb, künstlerische Eitelkeiten, unterschiedliche Vorstellungen von Regie und Kulturpolitik aufs Korn.
Im Zentrum der Handlung steht Karl Zipfelmayer, genannt „Z“, ein Regisseur mit einem ausgeprägten Selbstverständnis als Künstler. Er möchte Goethes Klassiker auf seine eigene, moderne Weise auf die Bühne bringen. Damit stößt er allerdings nicht überall auf Begeisterung. Die konservative Kulturreferentin hat andere Vorstellungen davon, wie ein „richtiger“ Faust auszusehen hat. Der Konflikt spitzt sich zu und die Grenzen zwischen Theaterstück und Wirklichkeit lösen sich zunehmend auf.
Bei der Inszenierung der BretterWelt liegt die Regie in den Händen von Thomas Stolze. Für die technische Umsetzung sorgen Niklas und Sebastian Molle. Auf der Bühne spielen André Meyer, Felix Finger, Nicola Heinke, Birgit Rode, Birgita Habermann, Justin van Wanrooij, Fabian Gelin, Simon Boeck, Elena Korni und Ulrike Bunse.
Der Eintritt kostet 15 Euro für Erwachsene sowie 10 Euro für Schüler und Studenten. Im Vorverkauf gibt es die Karten bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2. Außerdem können sie per E-Mail an info.bretterwelt@gmail.com reserviert werden. Weitere Informationen sind unter www.bretterwelt.de erhältlich.