Die Ausstellung richtet sich an Kinder und Familien. Die Besucher können die aufwendig konstruierten Murmelbahnen nicht nur bestaunen, sondern auch selbst ausprobieren. Sie können die bunten Glaskugeln auf die Reise durch imposante Burgen schicken oder mit ihnen Flipper spielen. Jede Konstruktion ist bis ins kleinste Detail durchdacht und hält die eine oder andere Überraschung bereit: ob verschlungene Wege, raffinierte Hindernisse oder unerwartete Richtungswechsel.
So verbindet die Ausstellung spielerische Unterhaltung mit technischem Staunen – und weckt ganz nebenbei die Neugier auf die Welt der Mechanik. Organisiert wird die Ausstellung vom Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV), vom Förderverein Stadtmuseum und von der Stadt Burgdorf.
Hinter Murmiland steht der hannoversche Maschinenbauingenieur Ortwin Grüttner, dessen Begeisterung für die kleinen bunten Glaskugeln bereits in der Kindheit begann. Damals entstanden seine ersten Murmelbahnen aus Bauklötzen, Papier und Pappe. Aus dem kindlichen Spiel entwickelte sich eine lebenslange Leidenschaft, die Grüttner schließlich in seiner Hobbywerkstatt mit immer anspruchsvolleren Konstruktionen weiterverfolgte.
Ende der 1980er-Jahre entstanden dort die ersten professionell entwickelten Holzbahnen. Im März 1990 präsentierte Grüttner erstmals eine Murmelbahnausstellung in Hannover und legte damit den Grundstein für das spätere Murmiland. In den folgenden Jahrzehnten begeisterte die mobile Ausstellung an zahlreichen wechselnden Standorten ihr Publikum. Auch in Burgdorf ist sie regelmäßig zu Gast.